
1. Cashewnüsse

Zur Info:
Am Fruchtstiel sitzt die eigentliche Frucht, die „Elefantenlaus“ genannt wird
und die Kerne enthält, die meist unter dem englischen Namen als „Cashew-Nuss“
(port. „Caju“) weltweit gehandelt werden (auch wenn es sich im engeren
biologischen Sinne nicht um eine Nuss
handelt). Die Nussschale enthält ein toxisches (giftiges) Öl (Cardol), das durch den Röstungs-
oder Erhitzungsprozess deaktiviert wird. Der Kontakt des Öls mit Schleimhaut
verursacht schwere Verätzungen, auf der Haut wirkt es stark reizend. Daher wird
in den meisten Fällen die Schale samt der darin enthaltenen Nuss im Öl geröstet
oder mit Wasserdampf behandelt, um sie leichter zu öffnen, und um Spuren des
Schalenöls zu deaktivieren. Die Nuss wird roh, geröstet und gesalzen,
karamellisiert oder gewürzt im Handel angeboten. Ihr Geschmack ist
süßlich-nussig und weniger intensiv als der von Erd- oder Walnuss.
Cashewnüsse sind ein guter Lieferant von Mineralstoffen, etwa von Magnesium,
das bei der Stärkung der Knochen und der Aktivität von Enzymen eine wichtige
Rolle spielt. Die Nüsse enthalten auch Eisen, das ein wichtiger Teil des Hämoglobins
ist, eines elementaren Bestandteils roter Blutkörperchen.
2. Puffreis

Zur Info:
Puffreis ist ein aus Reis hergestelltes Lebensmittel.
Bei der Herstellung wird Reis mit einem ca. 14-prozentigen Wasseranteil in
einem abgeschlossenen Gefäß, der so genannten Puffreiskanone, auf etwa 120 °C
erhitzt. Der dabei entstehende Druck wird bis ca. 12 bar
gehalten, um ihn dann schlagartig auf normalen Luftdruck zu reduzieren. Dadurch
verdampft das im Korn enthaltene Wasser, das Korn bläht auf das 15-fache seines
ursprünglichen Volumens auf und die Stärke
verkleistert fast vollständig. Mit demselben Verfahren wird Weizen zu
Puffweizen verarbeitet.
Puffreis wird im Handel in meist runder Keksform pur (als sogenannte Reiswaffel),
mit Sesam oder mitSchokolade
angeboten. Bei Kindern ist bunter, süßer Puffreis als Nascherei beliebt; dieser
wird lose in Tüten verkauft. Puffweizen, der mit Zucker und Honig gesüßt wurde,
ist eine beliebte Frühstückszutat, die pur oder in Milch eingestreut gegessen
wird.
3. Karamell-Drops

Zur Info:
Karamell oder in der Schweiz Caramel (im 19. Jahrhundert über französisch caramel aus spanischcaramelo, „gebrannter Zucker, Zuckerrohr“ entlehnt) ist durch starkes,
trockenes Erhitzen geschmolzener Zucker. Je nach Temperatur verfärbt er sich dabei goldgelb bis
tiefbraun und entwickelt ein typisches, mehr oder weniger herbes Röstaroma. Je
nach Konsistenz wird zwischen Hartkaramellen („Drops“) und Weichkaramellen
(beispielsweise Kaubonbons oder Toffees) unterschieden. Letztere enthalten bis
zu 15 % Fett
sowie Emulgatoren.

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